VS - (A)HS - ASO

Lebenspraktische Textsorten im Deutschunterricht -
Vom Geschäftsbrief bis zum Protokoll

1. Die Pflichtschule besinnt sich ihrer Pflicht
Vorbereitung auf das Leben in Berufs- und Erwachsenenwelt als wichtigster Baustein zur Allgemeinbildung

2. Geschäftsbriefe in der Pflichtschule?
Warum? – Warum nicht?

3. Der Geschäftsbrief
Eine Textsorte, die die Schule schon uns Lehrerinnen und Lehrern nicht beigebracht hat. Wie aber sollen wir sie vermitteln, wenn wir sie selbst gar nicht wirklich kennen?
Daher ist Klarheit gefragt:

  • Briefstruktur – Aufbau und Einzelteile des Briefs, Gestaltungsmerkmale, Richtlinien zur inhaltlichen Gestaltung
  • Korrekte Formen von Anschrift, Anrede und Grußblock
  • Kuvertbeschriftung laut ÖNORM und internationalen Postvorschriften (interessanter als es klingt!)

4. Die Gestaltungskriterien der wichtigsten Textsorten
Gestaltungsformen und inhaltliche Merkmale von Fax, E-Mail, Kochrezept, Protokoll, Checkliste, Tagebuch, Einladung, Lebenslauf und, und, und ...

5. Klimaänderung im Deutschunterricht

Die inhaltliche Wende bringt auch einen Klimawechsel im Deutschunterricht, denn:

  • Erzählen kann man nicht lernen. Entweder man kann es, oder man kann es nicht.
    Schreiben von lebenspraktischen Textsorten hingegen muss man und kann man auch (zumindest weitgehend) lernen.
  • Erst damit wird der Deutschunterricht wieder für alle offen, auch für die so genannten schwach Begabten, deren Hauptschwäche darin liegt, eben keine Erzähltalente zu sein.

Dauer: 4 Einheiten (= 1 Halbtag)