VS - HS - ASO

Neue Erkenntnisse zum Dauerthema „Legasthenie“

1. Vorbemerkungen

  • Eine extrem komplexe Materie erfordert ein gründliches Ausleuchten aller Faktoren.
  • Mit dem Seminar soll keine neue „therapeutische Schule“ verkauft werden, sondern neue didaktische Denk- und Arbeitsweisen, die „therapeutischen Schulen“ überflüssig machen!

2. Klarheit im Begriffe-Dschungel
Von „Legasthenie“ bis „ADHS-Syndrom“

3. „Therapeutische Schulen“ und die Folgen
Einseitigkeit der Betrachtungsweise – Einkanaligkeit der Problemlösung

4. Häufigster Denkansatz: „Mit dem Kind stimmt etwas nicht“ – und was davon zu halten ist

5. Traditionelle Übungstypen (in Förderunterricht, Legasthenikerbetreuung usw.) und ihre reale Wirkung

6. Die multikausalen Wirkmechanismen, die den „legasthenischen Phänotyp“ hervorrufen –
im Kontrast zur offensichtlichen Immunität der Nichtlegastheniker:

  • Anlage-Umwelt-Komponente („familiäre Komponente“)
  • „Verlust-der-Kindheit“-Komponente
  • Schriftsystemimmanente Komponente
  • Didaktische Komponente
  • Lesetechnische Komponente
  • Psychologische Komponente

7. Das „Psychogramm“ des „legasthenischen Phänotyps“ und sein Leidensweg
Die Wirkungskette von Gegebenheiten, die das zunächst ganz normale Kind zum seelischen Krüppel und Versager werden lässt.

8. Therapie (weitgehend) ohne Therapeuten – durch gezielt veränderte Unterrichtsverfahren

  • Therapiewege im Lesen, die endlich wirklich helfen
  • Therapiewege in Rechtschreiben, die endlich wirklich helfen

Dauer: 8 Einheiten (=1 Ganztag)
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 20 Personen