Als einziger Lösungsansatz bleibt daher, Lehrverfahren anzuwenden, die trotz der chaotischen Grundsituation die Kinder zu größtmöglicher Rechtschreibsicherheit führen. Voraussetzung ist der gezielte Abschied von traditionellen Vermittlungstechniken:

  • kein Lernen über die akustische Wahrnehmung, weil z. B. bei fahren / Vater kein akustischer Unterschied am Wortbeginn wahrnehmbar ist.
  • keine Reimwörter, weil z. B. bei so / froh / Zoo zwar der Reim perfekt, aber die Schreibweise völlig divergent ist.
  • keine Zusammenstellung von Problemfeldern, weil z. B. eine Zusammenstellung von Wörtern mit ie eine Regelhaftigkeit vortäuscht, die es nicht gibt (vgl. hier / wir / mir / ihnen / siehe).
  • kein regelzentriertes Arbeiten, weil es de facto kaum lückenlos anwendbare Rechtschreibregeln gibt.

Neue Lernverfahren müssen aber auch die völlig geänderten Lernbedingungen der Kinder von heute mit einbeziehen und sich ähnlicher psychologischer Tricks bedienen wie die Medienwelt, von der die Kinder fasziniert sind.

Zumindest ein solches Lehrverfahren gibt es bereits. Man muss es nur konsequent anwenden, und schon verschwinden die Lernprobleme der Kinder zusehends. Selbst die berüchtigte „Legasthenie“ verliert bei diesem Weg ihren Schrecken. Freude am Lernen kommt wieder auf, es gibt keine Frustrationen mehr, keine Tränen...

Das Seminar „Schluss mit den Problemen in Rechtschreiben“ führt auf diesen nachweislich gangbaren Weg (in Hunderten von Schulklassen seit Jahren erfolgreich angewendet) und vermittelt alle Kenntnisse, vom nächsten Tag an nach dieser Methode zu arbeiten.

Das Buch „Neue Wege in der Rechtschreibdidaktik“ präsentiert diesen Weg umfassend. Es wird von vielen als neues Grundlagenwerk zur Rechtschreibdidaktik bezeichnet.