Kernthesen zur Legasthenie

 

  • Viele Kinder kommen gesund in die Schule und verlassen sie dann als „Legastheniker“.

  • Weil Legasthenie in der Schule entsteht, muss das Problem auch in der Schule gelöst werden.

  • Legasthenie ist weniger eine Behinderung im Sinne von „behindert sein“ als eine Behinderung im Sinne von „behindert werden“.

  • Ausgangspunkt für bleibende Irritationen ist der elementare Grundirrtum, dass jedem Laut ein bestimmtes Schriftzeichen zugeordnet ist und umgekehrt. Das entspricht in unserem Schriftsystem nicht den Tatsachen, wird aber so gelehrt.
  • Die traditionellen Rechtschreibmethoden mit ihren Schwerpunkten auf Hörleistung und Logik machen den Legastheniker vollends zum Versager. Unsere Orthographie ist aber weder über das Gehör noch über die Logik erlernbar. Daher müssen sich die Lehrmethoden umstellen, wenn wir vermeiden wollen, dass die Kinder Probleme beim Lernen bekommen.
 

 

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